KI frisst Strom: Diese Aktien profitieren 2026

Die künstliche Intelligenz verändert ganze Industrien – doch ihr größter Engpass ist nicht Software, sondern Strom. Laut Börsenexperte Stefan Feulner von Smartbroker+ steuert die Welt auf einen massiven Energie-Engpass zu. 2026 könnte dieser Engpass zum entscheidenden Börsenfaktor werden. Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur und Elektromobilität treiben den Strombedarf rasant nach oben. Wer vom Energie-Hunger der KI profitieren will, sollte deshalb gezielt auf Energie-Aktien setzen. Diese Unternehmen könnten laut Feulner sogar Verdopplungspotenzial haben.

KI frisst Strom: Diese Aktien profitieren 2026
KI frisst Strom: Diese Aktien profitieren 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • KI, Rechenzentren und Elektromobilität lassen den Strombedarf explodieren.
  • 2026 könnte ein Energie-Engpass zum Börsenrisiko werden.
  • Donald Trump setzt auf Öl, Gas und Atomkraft statt auf Energieverzicht.
  • Grundlastfähige Energie wird für KI-Infrastruktur entscheidend.
  • Mehrere Energie-Aktien haben laut Stefan Feulner Verdopplungspotenzial.

Welche Aktien profitieren vom Energie-Hunger der KI?

Vor allem Energieunternehmen mit Fokus auf Öl, Gas, Uran, Geothermie, Netzinfrastruktur und Energietechnik profitieren. Dazu zählen Occidental Petroleum, Uranium Energy, Ormat Technologies, Baker Hughes und E.ON.

KI treibt den globalen Strombedarf in neue Dimensionen

Die Welt rast laut Stefan Feulner auf einen Energie-Engpass zu. Der Stromhunger wächst rasant. Künstliche Intelligenz ist dabei der zentrale Treiber. Hinzu kommen Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur und Elektromobilität. Diese Technologien benötigen enorme Mengen Energie. Feulner bringt es klar auf den Punkt: „KI hat kein Software-, sondern ein Energieproblem.“ Ohne ausreichend Strom gibt es kein Wachstum. Genau hier sieht er den Engpass.

Stefan Feulner verfügt über mehr als 25 Jahre Kapitalmarkterfahrung. Er war über drei Jahre CEO eines börsennotierten Venture-Capital-Unternehmens. Zudem ist er erfahren im Beteiligungsgeschäft und Fondsmanagement. Auch mehrere Aufsichtsratsmandate gehören zu seiner Vita. Seine Warnung ist daher deutlich: Wenn der Strom fehlt, platzt die KI-Blase nicht wegen Software, sondern wegen Energieknappheit.

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Trumps Energie-Strategie: Öl, Gas und Atomkraft

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos machte Donald Trump deutlich, wie die USA reagieren wollen. Während Europa weiter intensiv über Klimaziele diskutiert, setzt Trump auf fossile Energie und Kernkraft. Sein Motto lautet: „Energy dominance statt Energieverzicht.“ Energiesicherheit, niedrige Preise und industrielle Stärke stehen im Mittelpunkt.

Öl und Gas sieht er als strategisches Rückgrat der Wirtschaft. Genehmigungen sollen beschleunigt werden. Umweltauflagen sollen gelockert werden. Investitionen werden erleichtert. Auch bei der Kernenergie ist der Kurs eindeutig. Atomkraft soll den steigenden Strombedarf durch KI-Rechenzentren decken. Laufzeitverlängerungen bestehender Anlagen sind geplant. Zudem sollen neue Reaktoren gebaut werden. Grundlastfähigkeit und Wetterunabhängigkeit gelten als entscheidende Vorteile.

Occidental Petroleum: Rückenwind durch Politik und Bilanzstärke

Occidental Petroleum profitiert laut Feulner stark von der politischen Unterstützung in den USA. Das Unternehmen ist im Öl- und Gasgeschäft aktiv. Steigende Nachfrage wirkt als zusätzlicher Treiber. Besonders wichtig ist der Verkauf der Chemiesparte OxyChem für 9,7 Milliarden US-Dollar. Dadurch wird die Bilanz gestärkt. Schulden werden abgebaut.

Stabile Cashflows sichern eine Dividendenrendite von 2,18 Prozent. Rund 27 Prozent der Aktien hält Berkshire Hathaway. Auch Donald Trump kaufte zuletzt Unternehmensanleihen von Occidental Petroleum. Das Allzeithoch lag im Mai 2011 bei 113 US-Dollar. Laut Feulner besteht langfristig Verdopplungspotenzial.

Kennzahl Wert
ISIN US6745991058
Dividendenrendite 2,18 %
Allzeithoch 113 USD (Mai 2011)
Großaktionär Berkshire Hathaway (~27 %)

Uranium Energy: Profiteur der Atom-Offensive

Uranium Energy produziert Uran für Atomkraftwerke. Die Förderung erfolgt in Texas, Wyoming und Kanada. Der Fokus liegt auf kostengünstiger In-situ-Gewinnung direkt im Boden. Feulner betont klar: Ohne Atomkraft ist der explodierende Strombedarf durch KI nicht zu stemmen.

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Große institutionelle Investoren sind beteiligt. Dazu zählen T. Rowe Price, Vanguard Group und BlackRock. Die Atom-Offensive in den USA könnte dem Unternehmen zusätzlichen Rückenwind verleihen. Grundlaststrom wird strategisch wichtiger denn je.

Kennzahl Wert
ISIN US9168961038
Förderländer USA, Kanada
Fokus Kostengünstige Uran-Förderung
Großaktionäre T. Rowe Price, Vanguard, BlackRock

Ormat Technologies, Baker Hughes und E.ON: Infrastruktur und Technik im Fokus

Ormat Technologies setzt auf Geothermie. Diese Energiequelle liefert Strom rund um die Uhr. Sie ist unabhängig vom Wetter. Gerade Rechenzentren benötigen konstanten Strom. Zudem verbessert Geothermie die CO₂-Bilanz. Langfristige Verträge sorgen für planbare Cashflows.

Baker Hughes überzeugte im vierten Quartal 2025 mit starken Zahlen. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,88 US-Dollar. Das Unternehmen liefert Technik und Dienstleistungen für die Energiebranche. Ohne moderne Technik ist der Ausbau der Energieversorgung kaum möglich.

E.ON SE steht für Stabilität in Europa. Der Konzern betreibt Strom- und Gasnetze. Er profitiert vom milliardenschweren Netzausbau. Regulierte Erlöse sorgen für Planungssicherheit. Die Dividendenrendite liegt bei 3,32 Prozent für 2026. Bis zum Allzeithoch besteht laut Feulner ein Potenzial von knapp 150 Prozent.

Unternehmen ISIN Besonderheit Dividende / Kennzahl
Ormat Technologies US6866881021 Geothermie, Grundlaststrom Langfristige Verträge
Baker Hughes US05722G1004 Energietechnik EPS Q4 2025: 0,88 USD
E.ON SE DE000ENAG999 Strom- und Gasnetze 3,32 % Dividende (2026)

Fazit

Der Energie-Hunger der KI verändert die Börsenlandschaft grundlegend. Nicht Software, sondern Strom wird zum limitierenden Faktor. Öl, Gas, Uran, Geothermie und Netzinfrastruktur rücken ins Zentrum. Laut Stefan Feulner könnten mehrere Energie-Aktien langfristig eine Verdopplung schaffen. Wer 2026 strategisch investieren will, sollte den Energiesektor genau analysieren. Denn ohne Strom gibt es kein KI-Wachstum – und genau darin liegt die Chance für Anleger.

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